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Kongress: 26. bis 29. November in Berlin |
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(Diese Seite ist am 25. November 2009 aktualisiert worden)

Liebe Leserin, lieber Leser,
wir möchten dich herzlich zum »MARX
IS MUSS«-Kongress einladen.
Die deutsche Wirtschaft jubelt über
den Wahlsieg von Angela Merkel und Guido Westerwelle. Die Bosse
erwarten, dass die schwarz-gelbe Regierung die Kosten der Krise auf
die einfache Bevölkerung abwälzt und ihnen den Rücken für
Massenentlassungen und Lohnraub frei hält.
Tatsächlich muss sich die Linke auf
verschärfte soziale Auseinandersetzungen vorbereiten, denn dem
Auslaufen von krisenmindernden Maßnahmen, wie der Verlängerung der
Kurzarbeit und der staatlichen Abwrackprämie, droht eine neue Runde
von Firmenpleiten und Massenentlassungen zu folgen. Zudem hat die
Krise die Einnahmen der öffentlichen Haushalte weiter abgeschmolzen
und die Rechnungen für die Geschenke an Banken und Konzerne schlagen
heftig zu Buche. Da auch eine neue Regierung nicht gewillt sein wird,
Politik gegen die Reichen und Konzerne zu machen, wird sie uns diese
Rechnung in Form von Kürzungsrunden präsentieren.
Auch die außenpolitische Lage hat sich
unter dem neuen amerikanischen Präsidenten nicht entspannt:
Afghanistan droht zu Obamas Vietnam zu werden - und deutsche Truppen
mischen kräftig mit.
In diesem Kontext bieten wir mit dem
Kongress marx is' muss 2009 einen Rahmen, um über die
Herausforderungen und Chancen für den Aufbau gesellschaftlicher
Gegenmacht und einer schlagkräftigen Linken zu diskutieren.
Die marx21-Redaktion
Referentinnen und Referenten
- Friederike Benda (Geschäftsführung Die Linke.SDS)
- Stefan Bornost [Leitender Redakteur marx21]
-
Christine Bucholz [MdB, Mitglied des geschäftsführenden Parteivorstandes
DIE LINKE]
- Werner Dreibus [MdB, gewerkschaftspolitischer Sprecher
der Linksfraktion im Bundestag]
- Rüdiger Göbel [Stellv. Chefredakteur Junge Welt]
- Nicole Gohlke [MdB, DIE LINKE]
- Gregor Gysi [Fraktionsvorsitzender DIE LINKE im
Bundestag]
- Claudia Haydt [Informationsstelle Militarisierung]
- Ralf Hron [DGB-Regionsvorsitzender Dresden-Oberes Elbetal, Bündnis »Geh denken«]
- Judith Orr [Herausgeberin der Monatszeitschrift Socialist Review]
- Florian Osuch [Bündnis »No Pasarán«]
- Nabil Rachid [Palästinensische Gesellschaft für
Menschenrechte]
- Jonas Rest [Bundesvorstand die linke.SDS]
- Bernd Riexinger [Geschäftsführer Ver.di
Stuttgart]
- Norman Paech [ehemaliger außenpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Bundestag]
- Tobias Pflüger [Politikwissenschaftler, Friedensaktivist, Ex-Mitglied des Europaparlamentes für DIE LINKE]
- Werner Ruf [Prof. em. Politikwissenschaft, Kassel]
- Albert Scharenberg [Redaktion Blätter für deutsche und internationale Politik]
-
Lucia Schnell [Bundessprecherkreis Sozialistische
Linke]
- Pedram Shayar [Mitglied ATTAC-Koordinierungskreis]
- Jens Thöricht [Landesarbeitsgemeinschaft Antifaschismus, DIE LINKE Sachsen]
- Sahra Wagenknecht [MdB, Mitglied im Parteivorstand DIE LINKE]
- Janine Wissler [LINKE-Landtagsabgeordnete in Hessen]
- Wolfgang Zimmermann [Landessprecher DIE LINKE
Nordrhein-Westfalen]
-
und viele andere aus Gewerkschaften, der Antikriegs-
und der globalisierungskritischen Bewegung
Themen und Veranstaltungen
-
Kurzinfo: Es werden Einführungsveranstaltungen in den Marxismus angeboten, Workshops zur Krisenanalyse, Debatten zu Reform und Revolution, zu Imperialismus und Antiimperialismus im 21. Jahrhundert, zur Bedeutung der Wende von 1989 für linke Politik heute, zum Verhältnis von linker Parlamentsarbeit und außerparlamentarischen Bewegungen und zur Aktualität von antikapitalistischen Gesellschaftsentwürfen, und viele weitere spannende Diskussionen.
- Einige Highlights: Auf der Eröffnungsveranstaltung sprechen Bernd Riexinger und Sahra Wagenknecht zu »Wirtschaftskrise und Gegenwehr 1929 und heute«. Norman Paech spricht auf einem Podium zu »Israelkritik und Antisemitismus«, Nicole Gohlke geht der Frage nach »kann die SPD wieder links werden?« und Werner Dreibus spricht zum Verhältnis der LINKEN zu den Gewerkschaften. Werner Ruf und Rüdiger Göbel debattieren mit Stefanie Hänisch über »Nationale Befreiungsbewegungen und Antiimperialismus im 21. Jahrhundert«. Zum Abschluss des Kongress entwickeln Gregor Gysi und Janine Wissler auf einem Podium »Alternativen zum Kapitalismus«.
- Ein weiterer Höhepunkt ist die Podiumsdiskussion »Dresden 2010: Wie können die Nazis gestoppt werden?« mit Ralf Hron (DGB-Regionsvorsitzender Dresden-Oberes Elbetal, Bündnis »Geh denken«), Florian Osuch (Bündnis »No Pasarán«), Jens Thöricht (Landesarbeitsgemeinschaft Antifaschismus, DIE LINKE Sachsen)
und Christine Buchholz (MdB, Bundesvorstand DIE LINKE)
- NEU! Friederike Benda, Dietmar Meister (Uni Wien) und Volkhard Mosler bieten anlässlich der aktuellen Studierendenproteste eine Debatte an zum Thema »Vom Bildungsstreik zum Klassenkampf - 1968 und heute«.
Preise
Die folgenden Preise gelten ab 25.11.09 für Kongressbesucher, die sich bis dahin nicht angemeldet haben. Karten sind ab 26.11. vor Ort erhältlich.
- Berufstätige: 40 Euro
Geringverdiener / Studierende: 20 Euro
Hartz-IV-Empfänger / Jugendliche unter 16 Jahren: 15 Euro
- Tageskarten: (FR) 20/10/7 Euro; (SA) 25/15/10 Euro
- Einzelkarte: 4/3/2 Euro
Ort und Zeit
- Ort: Alte Feuerwache e.V., Axel-Springer-Str. 40/41, 10969 Berlin-Kreuzberg (Karte)
- Verkehrsanbindung: U6: Kochstraße / U2: Spittelmarkt / U8: Moritzplatz /Bus: M29, 248
- Beginn: Donnerstag, 26. November 2009 um 19 Uhr
- Ende: Sonntag, 29. November 2009 um 13:45 Uhr
Material
- Banner quer für eigene Homepage (400 X 140 Pixel, jpg, 21 KB / bitte verlinken mit http://www.marxismuss.de)
- Banner quadratisch für eigene Homepage (175 X 175 Pixel, jpg, 15 KB / bitte verlinken mit: http://www.marxismuss.de)
- Material kann bestellt werden bei: siehe Kontakt
Übernachtungen
- Kostenlose
Übernachtung ist im Tagungsgebäude in einem Saal möglich. Da dort keine
Betten vorhanden sind, bringt bitte Isomatte und Schlafsack mit (Bitte gebt bei eurer Kongressanmeldung an, ob ihr einen kostenlosen Schlafplatz benötigt)
- Übernachtungen mit Bett können wir leider nicht organisieren. Allerdings könnt ihr ein Zimmer im Tagungsgebäude buchen: Alte Feuerwache e.V., Tel.: 030 / 253 992 - 20 oder Durchwahl -21 bzw. -22 / E-Mail: tagungshaus[ät]alte-feuerwache.de / Homepage: www.alte-feuerwache.de / Übernachtungspreise findet ihr ::: HIER :::
Kontakt zu marx21
- Tel.: 030 / 89 56 25 11 (Fax: 030 / 56 82 28 84)
- E-Mail:
- Brief:
marx21, Stichwort: MARX IS MUSS 2009, Postfach 44 03 46, 12003 Berlin
Über vergangene Kongresse
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