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16. November: LINKE und Lokführerstreik |
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Der Bezirksvorstand Berlin-Neukölln der LINKEN hat dem
Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL)
seine Solidarität in ihrem Kampf für höhere Löhne und bessere
Arbeitsbedingungen erklärt. Zugleich kritisiert der Bezirksvorstand die von
Bahn-Chef Mehdorn angekündigten Fahrpreiserhöhungen und sagt Nein zur
Bahnprivatisierung.
Angesichts der Kritik am größten Streik in der Geschichte
der Deutschen Bahn verteidigt der Neuköllner Bezirksvorstand die Lohnforderung
der GDL: „Wer die 30-Prozent-Lohnforderung kritisiert, sollte bedenken: Das
wären 250 Euro mehr bei zurzeit 1.200 Euro Nettoverdienst.“ Bahnchef Mehdorns Gehalt
sei seit 1999 um gut 400 Prozent gestiegen.
Im Interesse der Bahnkunden kritisiert die LINKE Neukölln
die angekündigten Fahrpreiserhöhungen: „Für 2007 erwartet die Bahn einen
Rekordgewinn von 2,4 Mrd. Euro. Trotzdem will Mehdorn die Preise zum Jahresende
wieder erhöhen. Dahinter steckt der geplante Gang an die Börse.“ Sie verweist
darauf, dass die LINKE die einzige Bundestagsfraktion stellt, die die
Privatisierung der Bahn ablehnt.
>> Zur Solidaritätserklärung im Wortlaut
(Jan Maas)
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