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29. Oktober: LINKE und Lokführerstreik |
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"Streikrecht verteidigen!" |
DIE LINKE Frankfurt/Main geht für die streikenden Lokführer auf die Straße.
„Streikrecht verteidigen!
Solidarisieren gegen Klassenjustiz!" - Unter diesem Motto hat DIE LINKE Kreisverband Frankfurt am Main vergangenen Mittwoch ihre
Unterstützung für die streikenden Lokführern
demonstriert.
Am frühen Morgen trafen sich Aktive des
Kreisverbandes, von Linksjugend ['solid] und dem Studierendenverband
LINKE.SDS zu einer mehrstündigen Solidaritätsaktion vor dem Hauptbahnhof. Für
Aufmerksamkeit sorgten ein großes Transparent mit der
Aufschrift „Solidarität mit der GDL", Fahnen und Schilder.
Der Direktkandidat Volkhard Mosler
informierte per Megaphon über
die Hintergründe des Streiks der Lokführer und warb bei den
betroffenen Reisenden und Pendlern um Verständnis für die
gerechtfertigten Forderungen der Streikenden. Außerdem sagte, dass das Urteil des Amtsgerichts Chemnitz ein massiver Angriff
auf das
Streikrecht ist. Das Amtsgericht hat den Lokführern verboten, den Fern- und Güterverkehr zu bestreiken.
Unter den Aktiven waren auch viele
Mitglieder des Kreisvorstandes, die Direktkandidatinnen Wiltrud Pohl
und Janine Wissler sowie Gewerkschafter.
In einem an Passanten verteilten Flugblatt weist die DIE LINKE darauf hin, dass der
Bahnvorstand sich seit 1999 eine Gehaltserhöhung von 400 Prozent
genehmigt hat. Bahnchef Mehdorn habe zudem trotz hoher Gewinne
„rechtzeitig zu Weihnachten wieder Preiserhöhungen für
die Bahn angekündigt." Das sei auch auf den geplanten
Börsengang des Unternehmens zurückzuführen, um die
Bahn attraktiver für private Investoren zu machen.
DIE LINKE Frankfurt/Main fordert
den Rücktritt von Mehdorn und Bundesverkehrsminister Tiefensee (SPD), außerdem „höhere Löhne und Gehälter für alle
Bahnbeschäftigten". Letzteres sei „auch im Sinne des
Widerstands gegen die Bahnprivatisierung."
(Frank Eßers / Meldung LINKE
Frankfurt am Main)
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