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18. August 2010: marx21-Forum Berlin |
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Wer profitiert vom Krieg in Afghanistan? |
Diskussionsveranstaltung, organisiert von marx21-Berlin
Der jetzt fast zehn Jahre währende Krieg in Afghanistan hat bereits rund 2000 Soldaten des Kriegsbündnisses und eine unbekannte Zahl Afghanen das Leben gekostet - Schätzungen reichen von mehreren tausend bis mehreren zehntausend Menschen. Mit der Ausweitung des Kriegs auf die Grenzprovinzen Pakistans wurden zwei Millionen Menschen zu innerstaatlichen Flüchtlingen, die in Zeltlagern leben.
In Deutschland lehnt die Mehrheit der Bevölkerung den Krieg ab. In den USA steigt die Zahl der Kriegsgegner täglich. Spätestens mit den zehntausenden militärischen Dokumenten, veröffentlicht über Wikileaks, ist klar geworden, dass dieser Krieg für die USA und ihre Kriegsverbündeten nicht zu gewinnen ist.
Dieser Krieg wird nicht geführt, um die Frauen Afghanistans von islamistischer Unterdrückung zu befreien oder allgemeine Menschenrechte durchzusetzen. Es geht um vielfältige globale und regionale Machtinteressen. Um welche genau handelt es sich dabei?
Darüber wird Christine Buchholz, friedenspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, referieren. Sie hat Anfang des Jahres Afghanistan bereist und mit Opfern des Kriegs gesprochen. Wir wollen anschließend zusammen darüber diskutieren, was wir tun können, um den Krieg in Afghanistan zu beenden.
Zeit: Mittwoch, 18. August 2010, 19 Uhr
Ort: Mehringhof (zweiter Hinterhof, Seitenflügel), Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin (Kreuzberg), U-Bahnhof Mehringdamm, KARTE...
Kontakt:
- Tel.: Phil B. - 0157 / 87 27 85 90
- E-Mail: marx21-Berlin[ät]gmx.de
Material:
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