Begriffe wie "Imperium" und "Imperialismus" haben wieder Hochkonjunktur. Eine Einführung in die verschiedenen Theorien zu Staatenkonflikten hat der Frankfurter Politikwissenschaftler Tobias ten Brink mit "Staatenkonflikte: Zur Analyse von Geopolitik und Imperialismus – ein Überblick" vorgelegt.
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Helmut Schmidt behauptet, in seiner Bilanz "Außer Dienst" aufgeschrieben zu haben, "was ich glaube, im Laufe der Jahrzehnte politisch gelernt zu haben". Doch dazugelernt hat der Kanzler der Jahre 1974 bis 1982 offenbar wenig.
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Der jüdische Marxist Abraham Léon wurde 1944 in Auschwitz von den Nazis ermordet. Eine Erinnerung an Leons kurz zuvor geschriebenes Buch "Die jüdische Frage. Eine marxistische Darstellung".
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Die These des kanadischen Journalisten und Militärhistorikers Gwynne Dyer: Der Westen soll und wird sich im Irak nicht mehr einmischen und seine Truppen abziehen.
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Jeremy Scahills Buch deckt auf, was die US-Regierung gerne verschweigen würde: Es werden hunderte Millionen Dollar für den Aufbau von privaten Armeen bereitstellt, die sich den imperialen Zielen des Weißen Hauses unterwerfen. Am Rande der Legalität operierend, übernehmen Söldner-Unternehmen die Drecksarbeit.
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Jonathan Littel hat einen gut recherchierten Roman über den Holocaust geschrieben. Ob Littels Herangehensweise, das Geschehen aus Sicht eines Täters zu schildern, tauglich ist, hat Kontroversen ausgelöst.
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"Der globale Countdown" ist nicht nur eine Bestandsaufnahme des globalen Kapitalismus. Die Autoren suchen auch nach Auswegen.
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Nikolai Bucharin war der Meinung, dass es keinen friedlichen Kapitalismus geben könne. In seinem Klassiker "Imperialismus und Weltwirtschaft" von 1915 erklärte er warum. Ein hochaktuelles Werk, findet Madlen Mühlpfordt.
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Giovanni Arrighi provoziert in seinem Werk "Adam Smith in Beijing: Die Genealogie des 21. Jahrhunderts" mit zwei Thesen: Er prognostiziert den Abstieg der USA als Welthegemon und die Herausbildung einer ostasiatisch zentrierten "Weltmarktgesellschaft".
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Seitdem die chinesische Wirtschaft hohe Wachstumsraten verzeichnet, wird viel über das Land berichtet: Über die Kommunistische Partei, die mit allen Mitteln versucht, an der Macht zu bleiben, über die Unterdrückung von Minderheiten oder die mangelnde Demokratisierung der chinesischen Gesellschaft. Selten stehen jedoch die Arbeiter im Mittelpunkt, die durch überlange Arbeitszeiten bei Niedriglöhnen und fast ohne soziale Absicherung den Wirtschaftsboom erst möglich machen. Die Sinologin Ulrike Eifler liefert mit ihrem Buch einen tieferen Einblick in das Leben chinesischer Arbeiter, das sich in den letzten Jahrzehnten radikal verändert hat.
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